Donnerstag, 19. November 2009

Intuition oder Scheinautorität?


Sonntag, 15. November 2009

Licht- und Farbpunkte im November sind...

…wenn nach tagelangem Grau ein Sonnenstrahl durch die Jalousien fällt, und mich daran erinnert, „das Licht ist immer DA“.

…wenn unverhofft eine von mir etwas vernachlässigte Pflanze farbenprächtige Blüten hervorzaubert und mich wissen lässt „die Welt ist voller Wunder“.

…wenn ein Buch so packend ist und mich in eine total andere Welt versinken lässt, und ich dankbar staune über das wunderbare Erzähltalent der Autorin.

…wenn ein Kinobesuch das Grau auflöst und mit farbigen Bildern eine Geschichte oder Legende aus längst vergangener Zeit auferstehen und miterleben lässt. Und ich dankbar denke, was ich doch für ein Glück habe jetzt und hier zu leben.

…wenn ich morgens die Jalousien öffne und mich der Himmel mit einem zauberhaften Morgenrot überrascht, und mir ein Abglanz davon auf meiner Digitalkamera erhalten bleibt.

…wenn ich an einem grauen Sonntagnachmittag einen lieben Besuch erwarte und uns mit einem feinen Kuchen verwöhnen darf.

Bestimmt könnt auch ihr über einige Lichtpunkte in eurem November berichten, und wisst ihr was, der November ist schon fast zur Hälfte vorüber.
*Winke* und lasst es euch gut gehen!


Das Glück kommt zu denen, die lachen!
Japanisches Sprichwort
Wann immer du dich aufrichtig freust, wird dein Geist genährt.
Ralph Waldo Emerson

BLOGPERLEN aus MEINER Sicht, gefunden im Herbst und November:
(natürlich gibt es noch mehr, doch die drei haben es mir besonders angetan)
*(SEHR gefallen hat mir da auch der Beitrag über die S.Grippe, ABER 8tung er entspricht NICHT unserer materialistischen Denkweise!)

Sonntag, 8. November 2009

Strickvirus im Herbst und Winter - Stricken, ein Hobby auch für Männer -:)

Ich war nie eine Strickerin, eher faszinierte Beobachterin und Bewunderin von Frauen in meiner Umgebung, die wie aus dem Nichts die schönsten Pullover, Jacken, Mützen, Schals und und und aus ihren Händen hervorzauberten. Na gut, ich habe es dann in meinen jungen Jahren auch einmal versucht und scheiterte kläglich, der Pullover blieb unvollendet und meine Motivation für weitere Strickexperimente war schon bald dahin.

Das Internet mit den unzähligen Strickblogs und den da gezeigten farbigen Wunderwerken von Strickkünstlerinnen, hat mich vorletzten Winter angeregt, doch noch einmal einen Anlauf zu wagen. Klug geworden, versuchte ich mich zuerst an einem Schal mit einer neuartigen Wolle, die das Muster selbst kreierte, ich brauchte nur rechts zu stricken, also ganz „dubelisicher“ wie man bei uns etwas maliziös sagt.

Und siehe da, es klappte! Ich war so begeistert von der Aktivität, dass der Schal einiges zu lang wurde, und ich ihn wieder etwas kürzen musste, denn dreimal um den Hals schlingen wollte ich ihn mir dann doch nicht.

Ich weiss noch wie ich mich früher jeweils köstlich amüsierte, wenn so leidenschaftliche Strickerinnen ganz besessen an ihrem Kunstwerk arbeiteten. „Nur noch schnell bis das Muster fertig ist, oder bis zum nächsten Ab- oder Aufnehmen“ vertrösteten sie uns Störenfriede, die kopfschüttelnd auf sie warteten.

Nun erlebte ich selber, wie so ein Strickvirus aktiv wird, es strickt und strickt wie von alleine und die Zeit ist im Nu um. Im Internet habe ich ein amüsantes Filmchen gefunden, das so eine Strick-Besessenheit etwas überspitzt zeigt.

Wer glaubt stricken sei nur etwas für Omis, der ist nicht mehr auf dem Laufenden. Stricken ist schon seit einiger Zeit auch für junge Frauen wieder attraktiv geworden. Wunderschöne Wolle in prächtigen Farben lässt die Kreativität beim Stricken strömen.

Und wer hat das Stricken erfunden? Kaum zu glauben, aber bevor das Stricken eine Domäne der Frauen wurde, haben die Männer gestrickt.

Das Stricken soll bereits im 13. Jahrhundert in Italien bekannt gewesen, nach anderen Quellen aber erst im 16. Jahrhundert in Spanien erfunden worden sein. Von hier gelangte es nach England und Schottland und 1564 wird Lars Johann Fikert als erster Strumpfstricker in England genannt. Um dieselbe Zeit gab es in Deutschland Hosenstricker, und noch lange wurde das Stricken von Männern ausgeübt.
Seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts werden Strickereien vielfach durch Strickmaschinen hergestellt. Stricken ist heute eine beliebte Freizeitbeschäftigung, die hauptsächlich von Frauen ausgeübt wird. (Wikipedia)

Nun denn, die heutigen Männer sind daran diese Handarbeit auch wieder für sich zu entdecken. Russel Crowe, der Darsteller von Filmen wie z.B. „A beautiful mind“, „Gladiator“ geht mit gutem Beispiel voran (Bildquelle)

Wäre doch genial der Liebsten zu Weihnachten mal etwas selbst Gestricktes zu schenken. Neben der Freude und dem Staunen, die man(n) damit auslöst, wird beim Stricken auch das Gehirn trainiert, da beide Gehirnhälften eingesetzt und gleichmässig aktiviert werden.
Es ist erwiesen, dass die Tätigkeit Stricken eine entspannende, beruhigende und erholsame Wirkung auf unseren Körper und unsere Geisteszustand hat und gehabten Stress abbaut → Quelle und weiterlesen.

Nur Mut liebe Männer, frisch gewagt, ist halb gewonnen -:))

Mein letztjähriges Strickprojekt war den Socken gewidmet, das habe ich tatsächlich gemeistert *stolzbin*. Nun möchte ich mich diesen Winter an etwas Schwierigeres wagen, an eine ärmellose Weste. Das Strickheft dazu habe ich gefunden, jetzt fehlt noch die passende Wolle, und dann kann es losgehen.

Da wird die Zeit nur so dahinfliegen bis zum Frühling! Es strickt und strickt und strickt *lach*. Bis im Frühling muss die Weste fertig sein, denn im Sommer bin ich jeweils von diesem Virus wieder befreit.

Dann viele erholsame Stunden beim Stricken *winke*